Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene befinden sich in einem Lebensabschnitt der geprägt ist von verschiedenen Entwicklungsaufgaben, Übergängen, der Selbstfindung und der Autonomieentwicklung. In dieser verletzlichen Phase können Herausforderungen des Alltags rasch zu einer Überforderung führen, was sich in unterschiedlichen Symptomen zeigen kann.

Auffällige Verhaltensweisen bei Kindern und Jugendlichen sehe ich als Ausdruck von Belastungen. Das Verständnis des vorliegenden Leidensdrucks ist deshalb für den therapeutischen Prozess sehr wichtig. Bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist hier besonderes Fingerspitzengefühl gefragt. Meiner Erfahrung nach spielt der Aufbau einer vertrauensvollen Therapiebeziehung somit eine ausserordentlich wichtige Rolle.

In den Therapiestunden mit Kindern lege ich auch viel Wert auf den Beziehungsaufbau durch das gemeinsame Spiel. Das Spiel dient aber ebenso dem Ausdruck dort wo Worte fehlen oder Unbewusstes an die Oberfläche gelangen will.

Bei Jugendlichen kommen weitgehend Gespräche, kognitiv-verhaltenstherapeutische und kreative Therapiemethoden zum Einsatz. Für Jugendliche ist ein geschützter Ort für die therapeutische Beziehung von grosser Bedeutung.

Mit jungen Erwachsenen gestalte ich die Arbeit ähnlich wie mit Jugendlichen. 

Wie eine Psychotherapie in der Regel erfolgt, finden Sie unter ABLAUF EINER PSYCHOTHERAPIE.